Dienstag, 15. März 2016

Jeffrey Archer - Spiel der Zeit


Dieses Buch hatte ich mir im Sommer letzten Jahres gekauft. Ich dachte, es wäre eine Triologie und musste nun feststellen, dass im Original nun schon der 6. Teil erscheint. Daher sollte man sich den Beginn dieser Reihe gut überlegen. Ich habe nun angefangen und hoffe es zieht sich nicht irgendwann, denn mindestens 6 Bücher sind schon viel. Obwohl es auch einige gute mehrteilige Geschichten gibt. 

Spiel der Zeit habe ich zu Silvester, also zum Jahreswechsel innerhalb weniger Tage gelesen.




Inhalt:

Dies ist der Beginn der Clifton-Saga. Hauptperson ist Harry Clifton, ein Sohn eines Hafensarbeiters in Bristol Anfang des 20. Jahrhunderts. Beginn des Buches ist kurz nach dem ersten Weltkrieg bis Anfang der 30er Jahre, also Kriegsbeginn des zweiten. Harry ist arm, aber intelligent und dank seiner Mutter und der Hilfe einiger anderer Personen kann er diverse Privatschulen besuchen und gelangt sogar nach Oxford. Auf dieser Eliteschule begegnet ihm Giles Barrington, der sein bester Freund wird. Die beiden Familien sind eng verknüpft und das nicht nur als sich Harry in Giles Schwester Emma verliebt.


Meine Meinung:

Der Auftakt dieser Saga ist gelungen. Wie schon geschrieben habe ich dieses Buch innerhalb weniger Tage durchgelesen. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte gut erzählt. Das Buch untergliedert sich in einzelne Abschnitte der Hauptfiguren. Dadurch gibt es einige Überschneidungen der Erzählung, weil jeder die Ereignisse aus seiner Sicht schildert bzw. geschildert werden. Dabei geschehen jedoch keine Wiederholungen sondern, nur Ergänzungen der Geschichte, so dass sich alles zu einer Handlung zusammenfügt. Mehrfach wird man überrascht, wobei die "Hauptüberraschung" sehr vorhersehbar ist. Soll vielleicht auch so, weil es schließlich darum letztendlich geht. Man wird in die Geschichte eingeführt und entwickelt seine Lieblinge. Es wird alles geboten; Liebe, Tod, Gerechtigkeit und sehr viel Ungerechtes. Man wird in die Zeit Anfang des 20. Jahrhunderts mitgenommen. Gut dargestellt werden die gesellschaftlichen Unterschiede. Ein bisschen überrascht war ich doch, weil es irgendwie doch schon einfach dargestellt wird, wie so ein gesellschaftlicher Aufstieg sein konnte. Ok, vielleicht doch nicht so einfach und mit viel Glück verbunden, aber dennoch sehr gut möglich. Ich war die ganze Zeit in der Geschichte drin, nur zum Ende wurde es für mich persönlich ein bisschen nervig. Sowie der Cliffhanger zum Schluss des Buches. Den will ich aber jetzt nicht verraten und es bleibt abzuwarten, wie die Geschichte weitergeht.


Fazit:

Wer in die Zeit zurückversetzt werden will und wer sich für Familiensagen interessiert, für den wird diese Reihe etwas sein. Es ist kein Krimi oder Thriller, also die große Action bleibt aus. Obwohl es dennoch auf seine ruhige Art spannend ist.


Schrecken euch so viele Bände einer Reihe ab?

Eure Kali 

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