Dienstag, 1. März 2016

Hjorth & Rosenfeldt - Das Mädchen, das verstummte


Seit "Der Mann, der kein Mörder war" bin ich ein großer Hjorth & Rosenfeldt Fan. Dieser Krimi hatte mich damals nur so in seinen Bann gezogen. Wunderbar geschrieben, packend bis zum Schluss mit einem Ende... Mir fehlten die Worte. Also ein Buch, das man nicht mehr weglegen wollte. Die zwei weiteren Romane, die dem ersten gefolgt sind habe ich auch sofort verschlungen. Wobei ich schon zugeben muss, dass sie vielleicht ein bisschen an Qualität abnehmen. Also das zweite Buch - Hammer. Das dritte teilweise schon ein bisschen schleppend, aber immer noch Hammer. Nun also der vierte Teil. "Das Mädchen, das verstummte". 


Der Inhalt:

Eine ganze Familie wird getötet. Brutal getötet. Der örtliche Polizist ruft gleich die Reichsmordkommission, zu der auch Sebastian Bergmann gehört. Ursula muss pausieren, nachdem der letzte Teil aufgehört hat, indem ihr das Auge weg geschossen wird. Torkel kommt nicht drüber hinweg, was Ursula bei Sebastian wollte, als der Überfall passierte. Also wieder mal eine angespannte Stimmung. Vanja redet nicht mehr mit ihren Eltern seit sie erfahren hat, dass ihr Vater nicht ihr leiblicher Vater ist und wendet sich immer mehr Sebastian zu. Dieser engagiert sich das erste Mal so richtig für einen Fall, weil ihm dieser Nahe geht. Denn es gab bei dem Mord auf die Familie eine Zeugin, ein kleines Mädchen das nun nicht mehr spricht. Sie erinnert ihn an seine Tochter und bindet sich so auch emotional an Mutter und Tochter. Was natürlich nicht gut gehen kann. Und dann gibt es ja noch Billy, der irgendwie in eine Ehe gerät, die er gar nicht will, weil sein Herz einer anderen gehört. Aber das ist nicht sein eigentliches Problem. Sondern eher, das er auf den Geschmack des Tötens gekommen ist...


Meine Meinung:

Schon vom Inhalt her kann man erkennen, es passiert eine Menge. Ich bin mir immer noch nicht sicher, was mehr Gewicht bei den Büchern hat. Der Mordfall oder die Nebenhandlungen, die irgendwie gar keine Nebenhandlungen mehr sind, sondern doch eher der Mord. Dadurch gibt es von mir mittlerweile einen minimalen Abzug. Dennoch ist auch dieses Buch wieder gut und spannend. Aber ich habe die Befürchtung, es wird nicht ewig so weitergehen. Den "Cliffhanger" dieses mal, fand ich auch eher langweilig. Kein Gedanke, oh wie wird es weitergehen. Einzig interessant bleibt es abzuwarten, wie es mit Billy weitergeht. Dabei habe ich so ein bisschen Angst, dass es wie bei Bones sein könnte, mit ihrem ersten Assistenten. Die Geschichte vom stummen Mädchen hat mich wiederum ein bisschen an den Film "Sag kein Wort" erinnert. Von daher ein bisschen abgedroschen. Obwohl man so die weiche Seite von Sebastian gesehen hat. 

Fazit:

Wieder war dieser Teil packend geschrieben und ich hatte ihn innerhalb weniger Tage durch. Wer die Reihe mag, wird auch diesen Teil mögen und ich kann immer noch jedem der Krimis mag empfehlen damit anzufangen.


Kennt ihr die Bergmann-Reihe?

Eure Kali  

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