Montag, 11. Januar 2016

Stefan Ahnhem - Und morgen Du


Im Jahr 2015 habe ich 30 Bücher gelesen und gerade mal eine handvoll auf dem Blog rezensiert. Welch Verschwendung, denn es waren ganz wundervolle Bücher dabei, die mich richtig begeistert haben. Ich habe mir vorgenommen dies in diesem Jahr zu ändern. Und so stelle ich euch heute ein Buch vor, dass ich Weihnachten gelesen habe. Mein Lese-Rhythmus ist sehr unterschiedlich. Im Moment nutze ich wieder die 1-2 Stunden abends zum Lesen. 

Dabei will ich nun meinen ganzen SuB-Stapel langsam abbauen, obwohl auch immer wieder neue Bücher hinzukommen. 

"Und morgen Du" habe ich mir irgendwann im Sommer gekauft. Ich fand den Klappentext sehr interessant. Und das Zitat von meinen Lieblingsautoren Hjorth & Rosenfeldt 


"Ein Krimi, der einen nicht mehr loslässt. Fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite" 

klang sehr vielversprechend für mich. 


Inhalt:

Ein Klassenfoto,
drei Tote.
Wer wird der nächste sein?

Das ist der Aufhänger auf der Rückseite des Buches. Kommissar Fabian Risk ist in seine Heimatstadt zurückgezogen, als an seiner alten Schule eine Leiche gefunden wird. Ein ehemaliger Mitschüler von Risk. Neben der Leiche liegt ein Klassenfoto, auf dem das Gesicht des Opfers durchgestrichen wird. Kurze Zeit später stirbt der nächste aus der Klasse. Der Beginn einer Mordserie? 


Meine Meinung:

Der Satz von Hjorth & Rosenfeldt hat mich nicht enttäuscht. Dieses Buch war wirklich fesselnd von der ersten Seite bis fast zur letzten. Nur kurz vor Ende hatte ich einen Hänger, der aber überwunden wurde, weil man doch das Ende des Buches erfahren wollte. Ich war überrascht, als ich auf einmal die ersten 50 - 100 Seiten hinter mir hatte und war schon komplett drin in der Geschichte. Dieses Buch ist der Auftakt einer Fabian Risk - Reihe und ich kann jetzt schon kaum den Nachfolger abwarten. Fabian Risk und sein neues Team werden gut vorgestellt und man fühlt sich gleich dabei. Der Konflikt zwischen Schweden und Dänemark war mir vorher gar nicht so bewusst, aber auch sehr interessant, wie die Länder eben mal nicht zusammenarbeiten. Der Mordfall an sich bzw. die Mordreihe ist auch sehr spannend. Ich mag solche der "Reihe-Nach-Morde". Was zuerst wie die Rache eines Mobbing-Opfers aussieht, stellt sich doch als das komplette Gegenteil heraus. Teilweise sind am Ende der Kapitel Tagebuch-Ausschnitte dargestellt. Ich bin gespannt, wie es damit weitergehen wird. Denn dieser Teil dürfte noch nicht zuende sein. Zuerst dachte ich wieder mal ein Klischee und ist es auch irgendwie, aber es geht doch in eine andere Richtung, als sonst. Ich will da nicht zuviel zu schreiben, um den Aha-Effekt nicht zu zerstören. Die Hintergrund-Geschichte ist die Vergangenheit von Fabian Risk. Irgendwas ist in Stockholm vorgefallen, so dass er nun wieder in der Provinz ist. Darum wird es wohl im zweiten Buch gehen und so gibt es hier nur Andeutungen. Zumindest versucht er seine Familie bzw. seine Ehe zu retten. Normalerweise finde ich sowas immer sehr schnell nervig, aber hier nicht. Nur der Handlungsstrang mit seinem Sohn fand ich zu abgedroschen, besonders zum Ende hin und da wurde es für mich ein bisschen langatmig. Wenn man aber wieder das gesamte Ganze betrachtet, auch mal was neues und sehr interessant. Leider dürfte man davon im zweiten Buch aber weniger zu lesen haben, wenn es wirklich vor den Ereignisses des ersten Buches spielt.


Fazit:



Ein solider Krimi, den ich jedem Krimi-Fan empfehlen kann.
Absolut lesenswert und ich freue mich schon auf die weiteren Teile der Reihe.


Kennt ihr Stefan Ahnhem?

Eure Kali

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