Montag, 7. September 2015

Rezension - Am Horizont ein Morgen von Anouska Knight


Ich hatte vor einigen Wochen wieder eine Phase, wo ich sehr viel gelesen habe. So dachte ich mir, könnte ich mich mal wieder bei bloggdeinbuch bewerben. Diesmal hat es schon einige Versuche gedauert, bis ich Glück hatte. Ich bewerbe mich nicht auf jedes mögliche Buch, sondern es sollte mich von der Inhaltsangabe schon auf irgendeine Weise ansprechen. 

Dies tat "Am Horizont ein Morgen". Ich dachte mir, noch ein bisschen leichte Lektüre bevor es ins Examen geht. Wenn man den ganzen Tag lernt, will man seinen Kopf sowieso nicht mehr anstrengen. Also eigentlich perfekt. 


Das Buch ist beim mtb Verlag erschienen. Aus meiner Sicht ein doch "kleinerer, unbekannterer" Verlag, von dem ich aber schon einige sehr gute Bücher gelesen habe. 


Kaufen könnt ihr das Buch für 9,99 Euro *hier*, auf der Seite des Verlages.




Inhalt des Buches:

Holly Jeffersons ist Witwe. Dies ist nun schon zwei Jahre her. Sie versucht weiter zu leben. Mal klappt es besser, mal schlechter. Ok, eigentlich eher schlechter, zumal wenn sie alleine ist. Dennoch führt sie ihre eigene Konditorei und lernt so den Millionärssohn Ciaran Argyll kennen. Zwei Welten prallen aufeinander. Aber ist dem wirklich so? Haben sie nicht auch einiges gemeinsam? Können sie zueinander finden und sich lieben? 


Meine Meinung:

Mit 313 Seiten ein Buch, das man mal schnell zwischendurch durchlesen kann. Das noch mehr, weil einen die Geschichte packt. Ihr denkt jetzt es handelt sich bei diesem Buch um eine schnulzige Liebesgeschichte? Falsch gedacht. Ok, es ist eine Liebesgeschichte, aber nicht schnulzig. Das gefällt mir an diesem Buch. Die Geschichte wird erzählt ohne sich aufzudrängen; ohne kitschig zu werden. Dennoch ist es der alt bekannte Handlungstrang. Zwei lernen sich kenne - finden sich toll - es gibt Hindernisse - werden sie sie überwinden? - Happy End. Aber das stört mich nicht. Zumal, wenn ich solch ein Buch lese, will ich kurzzeitig unterhalten werden. Dazu finde ich die Darstellungen realistisch wiedergegeben und nicht so verträumt. Ein Beispiel? Als die Schwester von Holly in den Wehen liegt, wurde mal die ganze ungeschönte Wahrheit niedergeschrieben. Nichts von, oh das ging schnell und ohne Schmerzen, alles ist so wundervoll... Nein, ich konnte mich wunderbar wiederfinden und musste herzlich an einigen Stellen lachen. Ihr seht dennoch sind solche (unangenehme) Situationen im Buch witzig geschrieben, so dass man schmunzeln muss. Der Schreibstil ist einfach gehalten, aber unterhaltsam. Packt einen mit und so fliegen die Seiten nur dahin. Ich fand es schade, als ich das Buch ausgelesen hatte. 

Holly ist sympathisch und man muss sie einfach mögen. Ciaran auch, weil man einfach gleich zu Beginn merkt er ist nicht einfach nur der reiche Schnösel... und sonst würde es ja auch kein Happy End geben. Jesse ist der Mitarbeiter von Holly und ihr ein guter Freund. Witzig und natürlich auch sympathisch. So ein kleiner netter Aufreizer - Typ. Ganz im Gegensatz zu Penny, die man nicht sympathisch finden soll, weil sie nur auf das Geld der Argylls aus ist. Sie ist mit Ciarans Vater - Fergal zusammen, würde ihn aber sofort gegen Ciaran eintauschen. Und dann gibt es noch Holly's liebenswerte Schwester, die sich vielleicht nach dem Tod von Holly's Mann zu sehr um sie kümmert. Vielleicht ist es aber auch genau richtig so.


Fazit

Ein tolles Buch, dass ich sehr gerne gelesen habe.
Für alle, die leichte, sanfte Literatur in einer fast heilen Welt wollen, kann ich dieses Buch empfehlen.


Wie klingt die Geschichte für euch?

Eure Kali 

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