Mittwoch, 13. Mai 2015

Rezension: Holly - Februar und März


War ja wieder klar... Es gibt etwas "Neues", womit die Leute geködert werden und ich bin dabei. Ich habe (auf anderen Blogs) gesehen in einer der vielen Boxen war die erste Ausgabe der Holly drin. War es die Pink Box? Jedenfalls war es wieder so ein Konzept, dass mich gereizt hat, obwohl sie einem damit ja irgendwie wieder nur das Geld aus der Tasche ziehen.

Jeden Monat erscheint eine Ausgabe für 5 Euro mit ca. 150 Seiten und das sechs Monate lang. So bezahlt man also am Ende für ein Buch mit  ca. 900 Seiten, 30 Euro. Hmmm, da kann sich ja nun jeder selber seine Gedanken zu machen.
Natürlich muss man sich diese Bücher nicht kaufen oder kann jederzeit aufhören. Aber wenn man schon damit angefangen hat.

Für mich lassen sich diese kleinen Bücher super bei den Spaziergängen mitnehmen und wenn die Kleine mal eingeschlafen ist, suche ich mir eine Bank und kann ein bisschen lesen. 
So bin ich auch schon ziemlich auf aktuellem Stand und stelle euch heute die ersten beiden Ausgaben von Februar und März vor.



Februar - Die verschwundene Chefredakteurin

Holly ist eine Zeitschrift, die zwar mal erfolgreich war, aber nun immer weniger. Geld soll eingespart werden und so wurde Frau Pfeffer geschickt, um zu schauen, wo man Geld einsparen könnte. Da ist noch Frau Stassen die Chefredakteurin, diese verschwindet aber spurlos schon nach den ersten Seiten und keiner weiß was los ist. Und so werden wir durch die verschiedenen Abteilungen, mit den verschiedenen Leuten und Problemen geführt. Dann gibt es noch Frau Salditt, die Besitzerin des Verlages, die irgendetwas vor zuhaben scheint. Also eine Menge Personen, die man sich aber doch mehr oder weniger behalten kann, zumal alle die im dem Buch auftauchen, zu Beginn vorgestellt werden mit einer kleinen Inhaltsangabe. 
Für mich immer ganz interessant, wenn eine Geschichte in Berlin spielt. Da kennt man die ganzen Orte auch persönlich. Der Schreibstil ist einfach, aber unterhaltsam und es lässt sich schnell lesen. Man hat halt das Gefühl man ist dabei. Was auch durch das stilistische Mittel verstärkt wird, das es die Kamera gibt. Sie ist als stille Beobachterin dabei und wechselt auch mal durch die Zeit und macht einen auf bestimmte Aspekte in der Geschichte aufmerksam. 
Was mich ein bisschen gestört hat, das von jeder einzelnen Person haargenau berichtet wird, was sie trägt und von wem. Ist das gerade in oder nicht usw. 
Die Geschichte an sich plätschert dahin und hat zum Ende auch einen richtigen Cliffhänger, wo Frau Stassen (die Chefredakteurin) wieder auftaucht und man sich unbedingt die nächste Ausgabe holen will.


März - Die gestohlenen Tagebücher

Gerade, weil es so viele Personen sind, musste ich mich kurz wieder ein bisschen reinfinden. Es gibt auch einige neue Personen bzw. wird das Augenmerk diesmal auf andere Mitarbeiter gelenkt. Da es aber zu Beginn wieder diese Auflistung mit einer kurzen Inhaltsangabe gibt, ist das eigentlich kein Problem. Zur Not schaut man da nochmal nach. Jetzt hat Frau von Hutten, die Leitung übernommen und jeder fragt sich, wie es weitergeht. Man erfährt ein bisschen was zur Geschichte von Frau Stassen und bekommt eine erste Ahnung, wo das alles eventuell hinführen wird. Man bekommt generell mehr Hintergrund einblicke. Dennoch fand ich die Überschrift die gestohlenen Tagebücher zu viel, denn sie werden zunächst nur gefunden. Ach ja, und die erste Tote! Ja, auch hier gibt es anscheinend Tote. Aber nur von einer unscheinbaren Frau, die man dann auch wieder sofort vergessen hat.
Eigentlich hatte auch dieses Buch einen Cliffhänger, doch dann geht es nochmal 6 Seiten weiter und man wird eher wieder gleichgültig. Also das nächste Buch noch kaufen? Naja, kann man ja machen. 5 Euro tun ja nicht nicht weh. Marketingstrategie aufgegangen.  


Kennt ihr Holly?
Was haltet ihr von solchen "Monatsbüchern"?

Eure Kali

1 Kommentar:

  1. Hei Kali,

    ich hatte sie schon einmal in der Hand, aber ehrlich gesagt, nicht so meins.
    LG Tanja

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