Montag, 23. Februar 2015

Kinderzeit: Der siebte Monat


Ohje, diese Rubrik habe ich ganz schön vernachlässigt. Der siebte Monat ist nun schon eine Weile her. Genau genommen seit Weihnachten. Nun gut, an den wichtigsten Fakten bzw. erlebten hat sich nichts geändert und ich hoffe, ihr habt dennoch euren Spaß den Bericht nun zu lesen. Immerhin die nächsten folgen dann schon in Kürze.

Jetzt versuche ich mich aber nochmal an den siebten Monat zu erinnern.




Die Ernährung

Der Mittagsbrei wurde komplett eingeführt, also ein Gläschen gegessen. Eigentlich isst sie alles, aber dennoch einige Sorten lieber. Ein paar Tage vor Weihnachten sollte dann auch der Abendbrei eingeführt werden. Ich dachte ja, naiv wie ich war, das geht nun einfacher. Mehr oder weniger gut gegessen. Bis zum heutigen Tag isst sie keine ganze Portion, ich rühre den Brei aber auch selber an, ist also mehr als ein Gläschen und sie kann dann so viel essen, wie sie will. Ich dachte ja, wenn sie ihren Abendbrei bekommt schläft sie länger, also er hält länger satt, als das Stillen. Na, wenn ich schon denke... Sie hat deutlich kürzer ausgehalten, als mit der Brust! Und das ist noch heute so. Es liegt auch nicht daran, dass sie in der Nacht dann nur die Nähe sucht (das kommt auch vor), aber sie hat auch richtig Hunger - angeblich... 
Eigentlich sollte es das für diesen Monat gewesen sein. Doch sie hat mich in den Wahnsinn getrieben mit dem Stillen bzw. Nicht-Stillen. Mit Glück blieb sie für ca. 4 Minuten an beiden Seiten dran. Dementsprechend wollte sie nach ein paar Tagen keine zwei Stunden später erneut die Brust. Für mich ein Zeichen, wenn du nicht ordentlich trinkst, dann versuchen wir eben den nächsten Brei. Auch wurde es nun Nachmittags, anstatt wie geplant Vormittags. Da dies erst zum Ende des Monats geschah war hier noch probieren angesagt. Meine selbstgemachten Breie mochte sie nicht und so wurde es dann mit Gläschen versucht. Dazu dann aber ausführlich im nächsten Monat.


Der Schlaf

Im siebten Monat wurde es weiterhin schlimmer. Schlechte Nächte mit immer mal wieder aufwachen und vermehrtes Stillen. Teilweise vermutlich begleitet durch Schübe und teilweise wohl auch, weil am Tage weniger gestillt wurde. 


Weihnachten und Silvester

Weihnachten war das große Ereignis. Zumindest für mich. Die Kleine fand es aber auch toll. Schon in der Adventszeit unsere kleinen Rituale. Heiligabend hat sie es ganz toll gefunden, die Geschenke aufzureißen. Papier knistert und ist somit ganz toll. Das Familienfest zu den Feiertagen war dann aber doch zu viel für sie und es wurde praktisch ohne Unterbrechung geschrien.

Silvester war absolut unspektakulär. Es wurde mir auch schon vorher gesagt, dass es dieses Mal noch sehr entspannt sein soll und ab nächsten Jahr schlimm. Ein paar Mal hat sie sich erschrocken - in Berlin beginnt es ja schon früh und ist sehr laut - aber sonst hat es sie nicht interessiert. Zu Bett bringen war auch kein Problem. Kurz um Mitternacht ist sie nur aufgewacht und konnte erst wieder einschlafen, als es ein bisschen ruhiger war - so nach einer Stunde. Also insgesamt wirklich sehr harmlos. 


Die Kleine

Hmmmm, so blöd das jetzt auch klingt, mir fallen keine größeren Entwicklungsschritte ein. Sie hat eben versucht, dass was sie kann zu perfektionieren. Ich habe sehnsüchtig gewartet, dass sie mal ruhiger wurde, aber dem war nicht so. 
Die U5 stand an und erstmal die letzten Impfungen. Alles super! und wieder wurden fragen gestellt und ich dachte, meine Kleine kann aber noch mehr...

Kleidergröße: 62/ 68     Windelgröße: Nr. 3


Die Mama

Puh, es geht alles so schnell. Ich glaube im siebten Monat habe ich mich ganz wohl gefühlt. Ich bin noch mehr angekommen. Was auch daran liegen mag, dass wir nun beweglicher sind. Ich habe angefangen meine Kleine zu tragen. Ist in der Bahn sehr viel entspannter. In diesem Monat waren aber noch die Anfänge. Sonst hat sie es keine 2 Minuten ausgehalten und nur geschrien. Das ist jetzt nicht mehr so. Zu Beginn noch quengelig, aber die Umgebung draußen ist so spannend.
Ich selber benutze mehr wieder meine normale Kosmetik. Habe angefangen mich wieder mehr zu schminken, andere Duschgels zu benutzen und auch teilweise Parfüm.
Es wird eben so langsam alles wieder normaler.


Weiter geht es mit der Einführung der letzten Beikost, kein Schlaf mehr in Sicht, wir werden mobiler und selbstständiger.


Die vorherigen Monate im Überblick:

1. Monat
2. Monat
3. Monat
4. Monat
5. Monat
6. Monat


Eure Kali

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