Montag, 24. November 2014

Kinderzeit: Der fünfte Monat


Fünf Monate ist es nun schon her. Kommt mir gar nicht so lange vor und so viel ist in dieser Zeit passiert und wie schnell sich der Mensch entwickelt und was alles auf ihn einströmt. Ich sitze eigentlich immer noch jeden Tag da und muss über dieses Wunder staunen. Denn nichts anderes ist das, was ich da erschaffen habe! Und inzwischen ist auch kaum vorstellbar, das es mal ein "Nichts" war, dann in meinem Bauch und dann ganz winzig auf der Welt.
Im fünften Monat ist so viel passiert und es gibt eine Menge zu lesen.





Das Stillen/ Der Brei/ Die Ernährung

Ich kann jetzt behaupten ich habe 5 Monate voll gestillt. Sechs Monate werden es wohl nicht. Gleich zu Beginn des fünften Monats gab es an zwei Tagen den Versuch Brei zu geben. Allerdings kam dann kein großes Geschäft mehr und ich habe Panik bekommen. Also das Zufüttern wieder sein gelassen. Die Entscheidung war deshalb, weil sie immer länger an der Brust blieb und die Stillabstände immer kürzer wurden. Die Ärztin meinte, das war nur ein dummer Zufall und die Kleine habe keine Verstopfung, sondern es liegt am Schub. Nun gut dann wurde eben mit dem Brei noch gewartet. Aber zum Ende des Monats war es dann soweit. Der "erste" Brei und diesmal sollte es durchgezogen werden. Gleich zu Beginn so 4-5 Löffel. Allerdings fiel ihr das Essen vom Löffel sehr schwer und bei mir waren öfter mal die Überlegungen, ob sie doch noch nicht so weit für den Brei sei. Sie hat ihn irgendwie eher vom Löffel geleckt, als von ihm zu essen. So viel will ich schon mal verraten, es braucht hier wohl so einen Klick-Moment. Als sie es einmal kapiert hatte vom Löffel zu essen, war kein Halten mehr. So war es hier eher noch ein Schlecken. Aber ich wollte ihr auch die Zeit geben, die sie braucht und nicht hetzen. Zu Beginn gab es auch nur jeden Tag ihren Karottenbrei, wobei ich sagen muss der von Rossmann schmeckt ihr gar nicht, alle anderen scheinen ok zu sein.
Da es so zwischen 1-5 Löffel waren, gab es danach auch weiterhin die Brust und ich finde die Löffel zählen gar nicht und die Kleine wurde weiterhin voll gestillt!

Der Schlaf

Ein weiteres großes Thema letzten Monat. Fangen wir mit dem Nachtschlaf an. Eigentlich schlief sie gut. Höchstens einmal in der Nach stillen, manchmal auch gar nicht. Dies ist nun vorbei und wir sind wieder bei 1-2 mal in der Nacht, wobei zweimal immer häufiger wird. Sie wird jetzt zwar früher zur Nachtruhe geschickt, aber das kann ja unmöglich solche Auswirkungen haben. Vielleicht hängt es aber auch mit dem Tagschlaf zusammen. Denn inzwischen schläft sie am Tage. Spätestens alle zwei Stunden muss sie hingelegt werden. Seitdem kein richtiges quengeln mehr und viel viel entspanntere Tage. Und allen Büchern mal wieder zum Trotz: das wird bis zum Zubettgehen durchgezogen. Also manchmal pennt sie auch bis zu ner Stunde vor dem richtigen Schlafen gehen. Einschlafprobleme zur Nacht hat sie nicht und auch in der Nacht nicht. Nur das sie eben dort lange gestillt werden will und am Tage nur noch kurz dran bleibt...

Der Arzt und die Folgen

Dann standen wieder Impfungen an und diesmal gab es zwei Spritzen. Das Geschrei war weniger, dafür hat sie diesmal einen Tag später Fieber bekommen. Wirkliche Panik kam bei mir nicht auf, aber schön war es nicht. An diesem Tag hat sie praktisch dauer-geschlafen. Da kommt sie wohl nach mir. Also war es eigentlich ein ruhiger Tag und ein Zäpfchen war nicht nötig.

DIE Phase

Ohje, ich kann es nicht mehr hören. Die Kleine steckt gerade in einem Wachstumsschub oder die Zähne kommen oder oder oder. Um die 18. Woche kommt aus meiner Sicht ein sehr sehr heftiger Wachstumsschub. Einfach weil er über Wochen geht. Er fing hier mal wieder früher an, so 16. Woche und ging bis zur 20. Es war einfach nur schrecklich! Jetzt im Nachhinein kann ich das alles gar nicht mehr beschreiben. Das Stillen war eine Qual, weil sie wieder unruhig war, nur gequengelt und sie war sehr sehr unruhig. Und geschrien! Am letzten Tag konnte ich nicht mehr und war völlig fertig. Ich war soweit das ich sie nicht mehr ertragen habe. Ich konnte kein Geschrei mehr hören! Da half es auch nicht, als sie versucht hat mich anzulächeln, ich konnte nicht mehr reagieren und hatte nur gehofft, dass es bald vorbei geht. Wie durch ein Wunder oder vielleicht irgendeine unbewusste zwischenmenschliche Reaktion zwischen Mutter und Kind, war die Phase am nächsten Tag vorbei. Denn dort hat es auch endlich geklappt, dass sie sich alleine richtig auf den Bauch rollt hat. Seitdem wird gerollt und gerollt und gerollt. Sie ist jetzt ausgeglichener und meine Nerven danken es ihr.

Die Kleine

Wie eben geschrieben, sie kann nun rollen bzw. rollt sie sich ständig auf den Bauch und versucht dann vorwärts zu kommen, aber das klappt noch nicht. Das wird immer ein seit- oder rückwärts. Das Greifen ist nun gezielt und es werden die Gegenstände in der Umgebung herangeholt oder von einer Hand in die andere geschoben.
Windelgröße ist nun die 3. Nur die Kleidung macht mir zu schaffen. Bis kurz vor dem Ende des Monats hat sie noch bei den Bodies Gr.56 gehabt und die hätten auch gepasst, aber nun ist die Gr.62 schon sehr knapp. Tja, schade in der Größe wurde uns alles geschenkt und sie wird es kaum schaffen alles zu tragen. Bei den Schlafanzügen ist sie bei Gr.68 angekommen; Hosen Gr.62/ 68 und Pullover sind Gr.62. Nur die Socken machen mir Probleme, entweder zu klein oder zu groß und Schuhe können wir gleich ganz vergessen.

Die Mama

Letzten Monat war mein Fazit nicht so gut und auch jetzt ist es bedingt besser, aber es wird. Körperlich ist es nicht so gut, weil ich ein paar Nachrichten bekommen habe, die mir nicht gefallen. Mein Beckenboden ist noch sehr sehr schwach (und dadurch habe ich noch keine richtige Durchblutung usw.) und ich muss einiges machen. Dann konnte ich mir anhören, dass das damit zusammenhängt, dass mein Bindegewebe sehr schwach sei, was ich ja schon gemerkt haben muss, weil mein Bauch sich nicht zurückentwickelt hat. Naja, nun hoffe ich sehr, dass dies doch noch irgendwann passiert und nicht so bleibt. Irgendwie ist mir die ganze Geburt/ Entbindung nicht so gut bekommen.
Aber ich schaffe es nun ein bisschen zu lernen und damit geht es mir insgesamt besser, weil ich das Gefühl habe, etwas zu schaffen und auch so ist es zum Glück inzwischen entspannter geworden.


Puh, das war aber diesmal viel zu lesen. 
Im nächsten Monat geht es weiter mit der Ernährung, die U5 steht an und das erste Weihnachten.

Wenn ihr noch könnt, kommt ihr hier zu den letzten Monaten:

1. Monat
2. Monat
3. Monat
4. Monat

Eure Kali

Kommentare:

  1. Es ist ganz lustig, immer wenn ich Deinen "Rückblick" lese, steckt mein Kleiner gerade in genau der beschriebenen Phase ;) Aber es macht mir Hoffnung, dass das Dauer-Weinen mal ein Ende hat... UND: Auch ich hab noch enorm mit dem Schwangerschaftsbauch zu kämpfen. Während Andere nach gut 2 Wochen wieder in ihre alte Jeans passen, trage ich noch immer meine Schwangerschaftsklamotten :( Allerdings versuche ich jetzt seit knapp 3 Wochen täglich für 20 Minuten ein kleines Bauch-Beine-Po-Training zu machen, was echt hilft. Der Bauch ist flacher und 2kg sind runter. Mache ich halt immer dann, wenn der Kleine schläft - dann wird eben mal nicht aufgeräumt *hihi*

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    1. Weinen und Freude kommt im Wechsel... Das wird sich wohl nie ändern ;)
      Hmmmm, also ich muss ja zugeben meine Schwangerschaftsklamotten habe ich sehr schnell weggepackt. Mich stört halt, dass mir praktisch die alten Sachen passen, aber der Bauch noch da ist. Aber auch dazu gibt es einen neuen Stand und ich stille ja, da geht eben die Kleine vor!!!
      Im letzten Monat ist wieder einiges passiert. ^^

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