Dienstag, 9. September 2014

Bücher: Gelesen im Juni 2014


Ach, der Juni ist ja auch schon wieder einige Zeit her. Das war der letzte Monat in dem ich so wirklich richtig in Ruhe zum Lesen gekommen bin. Ok, ich darf mich auch nicht beschweren, weil mittlerweile komme ich hin und wieder ganz gut zum Lesen. Ich bin zwar neidisch, wenn ich andere draußen auf der Parkbank mit einem Buch sitzen sehe und der Kinderwagen steht daneben, denn meine Kleine lässt es absolut nicht zu, dass man auch nur eine Sekunde in Ruhe verweilt. Aber wenn ich Glück habe, komme ich mal beim Stillen dazu ein Buch in Reichweite zu legen.

Aber zurück zum Juni, die Bücher, die ich noch vor der Entbindung gelesen habe...



Donna Leon - Auf Treu und Glauben

Eine Rezension, die ich im Vorfeld gelesen habe, hat dieses Buch ganz schön zerrissen. Es werde ständig nur über Hitze geschrieben und ansonsten gäbe es keine Handlung.
Dem kann ich so nicht zustimmen- Zwar wird die Hitze immer wieder erwähnt und 30 Grad im Sommer finde ich nicht außergewöhnlich und schlimm (zumal in Italien), aber es ging mir jetzt auch nicht auf die Nerven. 
Nebenbei geht es hier um drei Fälle. Einmal Betrügereien in der "Astro-Branche", also im entferntesten Sinne, dann ein Mord, der einen in die Gerichtswelt und in die Welt bestimmter sexueller Vorlieben führt und dann Korruption bei Gericht. Gerade die letzte Handlung hätte mehr Aufmerksamkeit bedurft. Aber ansonsten finde ich diesen Brunetti-Teil nicht weniger schlecht, als seine Vorgänger.

Fazit: Für Brunetti-Fans.



Jojo Moyes- Weit weg und ganz nah

Das dritte Buch von ihr. Ich muss zugeben, die anderen beiden haben mir besser gefallen. Obwohl dieses auch nicht schlecht ist. Aber die anderen haben mich so sehr mitgenommen, dass ich weinen musste. Dies war hier nicht so. Dennoch eine nette Geschichte von Arm und Reich, ob Menschen aus verschiedenen Welten zusammen passen, wie ist das "anders" Sein in unserer Gesellschaft, Enttäuschungen und von einem kleinen super intelligenten Mädchen. 
Ich will nicht so wirklich etwas negatives schreiben, denn dies wäre nicht gerecht, dennoch hat mich dieses Buch auch nicht umgehauen. Es ist einfach ganz nett.

Fazit: Dennoch lesenswert.





P.C. und Kristin Cast - Verloren

Ich habe doch tatsächlich schon den 10. Teil gelesen. Und ich muss immer wieder den Kopf schütteln, dass ich mir immer wieder einen weiteren Teil zulege. Denn wenn man die Geschichte objektiv betrachtet, kommt sie nicht wirklich voran und das Ganze ist in meinen Augen immer noch pure Geldmacherei. In jedem Teil werden gerade mal 2-3 Tage erzählt. Ich finde es auch immer wieder erstaunlich, wie die beiden es schaffen 500 Seiten mit "nichts" zu füllen. Obwohl hier mal wieder mehr passiert ist, ist es insgesamt doch nur ein bla bla und ein Ende ist noch lange nicht in Sicht.

Fazit: Fangt nicht mit der Reihe an und wenn ihr schon angefangen habt, vielleicht schafft ihr es ja aufzuhören...







Donna Leon - Reiches Erbe

Und noch ein Brunetti-Teil im Juni. Dieser hat mir besser gefallen, als "Auf Treu und Glauben", auch wenn ich mich jetzt nur noch bedingt erinnern kann. Ist das aber nicht auch normal bei solchen "endlos"-Reihen. Ich kann die einzelnen Kriminalfälle nie auseinander halten. Die Auflösung des Mordes stand diesmal eher im Hintergrund. Ich kann mich jetzt auch nur noch an die "Lösung" erinnern, die ich hier natürlich nicht niederschreiben will. Also wie es zu dem Mord gekommen ist und was alles dahinter steckte.
Auch wenn jetzt meine Aussagen ein bisschen mau sind, war dies ein würdiger Brunetti-Teil.

Fazit: Wieder für Brunetti-Fans.  





So besonderes war nicht dabei. Aber man kann schon erkennen, dass meine Vorliebe zu den Liebesromanen sich zu den Krimis und mittlerweile auch wieder Thriller gewandelt hat.


Kennt ihr eines dieser Bücher oder dieser Reihen?

Eure Kali





Kommentare:

  1. Haha, ja das House of Night. Ich hab die Bücher mal angefangen ich glaub bis Band 6 oder so. Bisher konnte ich mich zusammenreißen und hab noch keinen weiteren Band gekauft.

    lg devilly

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  2. Von den Donna Leon-Büchern habe ich schon die Filme gesehen, meist ist es bei mir so, wenn ich Buch oder Film schon kenne, dass ich dann die jeweils andere Variante nicht mehr interessant genug finde. Von Jojo Moyes habe ich die Bücher als E-Book in meiner stattlichen Sammlung; irgendwann werde ich sie lesen :) und House of Night kenne ich nicht, aber irgendwie klingt das trotz allem sehr interessant...ich liebe ja Buchreihen über alles...finde es auch toll im Regal, wenn man dann zig Bände von einer Serie hat und natürlich nahtlos...aber wenn das scheinbar doch sehr ins Geld geht und die Geschichte kaum voran geht....oh je :)

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    1. Wenn es ein Buch zum Film gibt, muss ich vorher das Buch lesen. Das geht nicht anders. So habe ich zum Beispiel auch jahrelang nicht Herr der Ringe gesehen. Erst als ich die Bücher durch hatte. ;)
      Ja Buch-Reihen sind schön anzusehen, aber es müssen gute Reihen sein. Diese ist es definitiv nicht!

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