Donnerstag, 6. Februar 2014

Bücher: Gelesen im November 2013


Ohoh, das ist ja jetzt schon einige Zeit her (November). Aber Bücher haben ja kein Verfallsdatum und vielleicht ist ja auch hier das ein oder andere interessante Buch für euch dabei.
Im November fing es an, dass ich mir mehr Auszeiten genommen habe; zumal ich da noch unter ständiger Müdigkeit litt. Daher ist mein Verbrauch an Büchern in den letzten Monaten auch sehr gestiegen. Im November waren es ganze vier Stück; wobei zwei davon Fortsetzungsromane waren. 


Jojo Moyes - Eine Handvoll Worte

Der Nachfolger von "Ein ganzes halbes Jahr". Für mich war klar, ich muss dieses Buch lesen. Vorher hatte ich sehr gespaltene Meinungen dazu gehört, entweder fand man das Buch sehr gut oder sehr schlecht. Ich gehöre, zu denen, die es gut finden.
Es hat mich so sehr berührt, dass ich sogar in der Bahn weinen musste.  

Diesmal geht es um zwei Frauen. Die eine ist verheiratet liebt aber einen anderen Mann, die andere ist in einen verheiratet Mann verliebt. Bleibt man bei seinem Mann oder geht man zu demjenigen, den man liebt? Sucht man sich eine richtige Beziehung oder hofft auf das Unwahrscheinliche, dass der vergebene Mann endlich frei wird? 

Ich kann mir vorstellen, dass nicht jede, jede Handlungs- und Denkweisen der Hauptcharaktere gut findet. Aber ich konnte sie verstehen und nachvollziehen. Es sei noch erwähnt, dass die eine Geschichte 1960 spielt und die andere 2003. 

Sehr schön und passen ist auch der Satz auf dem Rückband:


"Wer die Liebe nicht kennt, kennt nichts.

Wer sie hat, hat alles"

Für mich ein sehr schönes Buch, dass ich nur weiterempfehlen kann.




Hjorth & Rosenfeldt - Die Frauen, die er kannte

Dies ist die Fortsetzung von "Der Mann, der kein Mörder war". Also der zweite Fall für Sebastian Bergmann. Der Originaltitel lautet "lärjunge". Ich hab mal geschaut und als Übersetzung habe ich dazu "Jünger" gefunden, also so ein bisschen ins Biblische rein. Jedenfalls zeigt das mal wieder, dass die Deutschen keine Titel "erfinden" sollten. Denn leider weiß man genau durch diesen schon worauf das Ganze abspielt. Was ein bisschen schade ist. Dennoch weiß man lange nicht, wer nun wirklich der Täter ist. Insgesamt ein gutes Buch und ein würdiger Nachfolger. 

Aber ich würde schon empfehlen den ersten Band vor dem zweiten zu lesen, sonst kommt bei der Nebenhandlung nur bedingt mit bzw. man ist einfach besser drin in der Geschichte.







Nora Roberts - Fliedernächte

Der letzte Band der "Blüten-Triologie". Auch bei diesem Band war ich nicht so ganz in der Stimmung auf einen kitschigen Liebesroman oder es lag einfach daran, dass die Blüten-Triologie vielleicht doch nicht so meine Geschichte war. Diesmal geht es um Ryder und Hope. Mehr oder weniger gleiches Schema, wie bei den ganzen anderen Büchern. Was mich ja eigentlich nicht stört. Die Kleinstadt ist niedlich und man kann sich vorstellen, dort für eine gewisse Zeit auch mal zu leben. Aber irgendwie bin ich mit dieser Reihe nicht so warm geworden.

Wer also gerne Liebesromane liest, kann sich an dieser Triologie versuchen, aber meine erste Wahl wäre es nicht, da gibt es schönere von Nora Roberts.    







Amy Silver - DU und ICH und all die Jahre

Oh, mal kein Fortsetzungsroman.
Diese Geschichte hat mich ein bisschen an "Zwei an einem Tag" erinnert. Jedenfalls vom Aufbau her, dass man immer zum Jahreswechsel der verschiedenen Jahre in die Geschichte hineingeworfen wird. Ich weiß jetzt auch gar nicht so wirklich, was ich dazu schrieben soll. Es wird für mich ein Buch sein, das mit der Zeit untergeht. So: "Ja, das habe ich gelesen, aber wie war nochmal die Geschichte?". Es gab Momente im Buch, die mich bewegt haben, aber vieles ist irgendwie auch dahin erzählt. Es ist nicht schlecht und auch lesenswert, aber irgendwie hat es mich dann doch nur ein bisschen erreicht.



Hat eine von euch eines dieser Bücher gelesen?
Wie fandet ihr es?

Eure Kali  

Kommentare:

  1. Eine Handvoll Worte hab ich auch gelesen und fand es okay. So wirklich und so stark wie Ein ganzes halbes Jahr, hat es mich allerdings nicht berührt. Die Geschichte war teilweise auch ein wenig verwirrend, meiner Meinung nach. Ansonsten konnte man es ganz gut lesen und ich fands jetzt nicht schlecht. Nun freu ich mich schon sehr auf das neue Buch von Jojo Moyes, dass noch in diesem Jahr herauskommen soll :).

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    1. Ich bin mir gar nicht so sicher, welches Buch mich mehr bewegt hat. Bei ein ganzes halbes Jahr kamen die Tränen erst zum Schluss; hier schon mittendrin und ich war zwischendurch schon total bewegt.
      Ich kann es nachvollziehen, wenn jemand diese Geschichte verwirrend oder nicht nachvollziehbar findet. Aber ich konnte mich auch teilweise sehr gut in die Personen hineinversetzen, das hilft wahrscheinlich. ;)

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