Freitag, 26. Juli 2013

Rezension: "Symbole des Bösen" von J.T.Ellison


Ich hatte mich schon wieder bei Blogg dein Buch beworben und habe auch sofort wieder ein Buch zugeschickt bekommen. Diesmal wollte ich was "anderes" lesen und hatte mich für einen Thriller entschieden. Es ist ja nicht so, dass ich dieses Genre gar nicht lese, aber in den letzten Monaten hatte ich nur bedingt Lust darauf und habe immer eher zu anderen Büchern gegriffen.



Inhalt vom Buchrücken:

"Es ist die Nacht der Bluternte - von Nichtgläubigen auch Halloween genannt. Die Nacht, in der acht Jugendliche in Nashville den Tod finden. Allen ist ein Pentagramm in die Haut geritzt worden. Stieg wirklich der Todesengel Azrael auf die Erde herab, um sein grausames Werk zu verrichten?Lieutenant Taylor Jackson hat gerade erst wieder die Leitung der Mordkommission übernommen und steht schon vor dem größten Rätsel ihrer Karriere. Gemeinsam mit der selbst ernannten Hexe Ariadne taucht sie in die mysterische Welt der Menschen ein, die an Todesengel und Hexenzauber glauben. Was sie bei ihren Ermittlungen entdeckt, geht weit über das hinaus, was mit normalen Menschenverstand zu begreifen ist."

Eckdaten vom Buch:

Preis: 8,99€
Seiten: 366
Erscheinungsjahr: 1. Auflage Juni 2013

Das Buch kann hier bestellt werden.

Meine Meinung zum Buch:

Mein Gesamteindruck vom Buch war ok. Es ist nicht schlecht, aber es hat mir jetzt auch nicht so gut gefallen, dass ich in Begeisterungsstürme ausfalle.
Das erste was gesagt werden muss und was ich immer wichtig finde. Dies ist das fünfte Buch einer Reihe. Ich selber bin da immer ein bisschen skeptisch, ob man sich mitten in so einer Reihe zurecht findet. Bei der Hauptgeschichte hat man hier keine Probleme. In diese findet man sich von Anfang rein. Ein paar Mal wird Bezug genommen auf vergangenes, was dann aber auch soweit erklärt wird, dass alles verständlich bleibt. Ich glaube, dass waren so die Stellen wo ich sonst immer leicht genervt bin, dass zu viel aus den letzten Büchern wiederholt wird. Jetzt war es mal ganz passend für mich. ;)
Einzig was mich irritiert hat und was ich bis zum Ende nicht so ganz verstanden habe, war die "Nebengeschichte". Ich bin mir jetzt nicht sicher, in wie weit sie Teil der ganzen Reihe war und ob dies wirklich nötig ist. 
Die Hauptperson ist Taylor Jackson, die auch die Ermittlungen in dem Hauptfall übernimmt. Ihr Partner Baldwin arbeitet beim FBI (habe ich das richtig verstanden?) und eigentlich mit ihr zusammen an dem Fall, wird dann aber gleich zu Beginn des Buches "abgeordert", um an einem Disziplinarausschuss teilzunehmen. Hier stellte sich jetzt mir die Frage, hat man zu dieser Geschichte schon einen Bezug aus den letzten Büchern oder sollte das nur einen weiteren Fall im Buch darstellen? Dies war für mich irgendwie nicht ersichtlich und hat mich eher verwirrt. Gut auch ich habe mitgekommen, dass es irgendwie in den weiteren Büchern wahrscheinlich hier weiter geht für die Hauptpersonen...
Mehr irritiert hat mich ein gewisser Fitz, der verschollen war. Mir war überhaupt nicht klar welche Rolle er in diesem Buch spielt bzw. welche Beziehung Taylor zu ihm hat. Dies wurde leider erst ziemlich am Ende des Buches deutlich und diente eigentlich auch nur für die Hauptgeschichte der gesamten Buchreihe. 
Die Hauptgeschichte dieses Buches dagegen war schlüssig und man konnte ihr sehr gut folgen. Was ich auch immer wieder interessant finde ist, wenn man eigentlich schon zu Beginn ansatzweise weiß wer der Mörder ist bzw. wenn auch seiner Sicht Teile geschrieben werden. Auch hier gibt es zum Schluss einen kleinen Aha-Effekt, der nicht neu ist, aber den man trotzdem so nicht erwartet hat.

Fazit:

Die Hauptgeschichte um die Morde der acht Jugendlichen hat mir gefallen und war gelungen.
Die ganzen "Nebenhandlungen" dagegen weniger und es war für mich schwieriger deren Handlung zu folgen.


Welches Genre lest ihr am Liebsten?

Eure Kali

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