Donnerstag, 27. Juni 2013

Rezension: "Bruderliebe" von Stefanie Heindorf und Kathrin Lange


Ich hatte mal wieder mein Glück bei Blogg dein Buch versucht und habe auch wieder ein Exemplar zugeschickt bekommen. Ich weiß jetzt auch nicht, ob ich einfach nur Glück dabei habe oder mir genau die Bücher raussuche, für die sich nicht so viele interessieren. Jedenfalls bin ich jetzt so auf die Reihe "Die Grüne Fee" vom DRYAS Verlag gestoßen. 
Beides sowohl das Buch, als auch diese Reihe werde ich euch jetzt genauer vorstellen.


Der Inhalt vom Buchrücken:

"Gegen den Willen ihrer Stiefmutter Henriette verlieben sich die behütete Theresia aus adligem Hause und der bürgerliche Sebastian ineinander. Doch Theresias und Sebastians Vergangenheit verbindet ein dunkles Geheimnis. Als es ans Licht kommt, wendet sich Sebastian von Theresia ab. Keiner der Beiden ahnt dass sie Opfer einer Intrige sind. Denn nicht nur Henriette setzt alles daran, sie auseinanderzubringen." 

Eckdaten zum Buch:

Verlag: Dryas
Aus der Reihe: Die grüne Fee
Preis: 12,95€
Seiten: 316
Erscheinungsjahr: 1. Auflage 2013

Das Buch kann hier bestellt werden.

Die grüne Fee Reihe:

"Als „Grüne Fee“ bezeichnet man Absinth, den Wermut-Schnaps, der im 19. Jahrhundert „modern“ war. Höhenflüge nach seinem Genuss ließen Kunstwerke entstehen oder zerstörten Existenzen, wie man am Beispiel leidenschaftlicher Absinth-Trinker wie Van Gogh, Baudelaire, Hemingway oder Wilde sehen kann.
Diese Doppeldeutigkeit soll auch in den Romanen der Reihe eingefangen werden. Spannende Geschichten zeigen Fluch und Segen der Technik und folgen einem Weg, der Ende des 18. Jahrhunderts mit der Französischen Revolution beginnt und mit dem Ersten Weltkrieg endet, also das lange 19. Jahrhundert durchzieht."

Weitere Bücher aus dieser Reihe:

Fortunas Schatten
Winterkind

Meine Meinung zum Buch:

Dies war eines der Bücher für meine täglichen Bahnfahrten und innerhalb von drei Tagen war ich durch. Also es war wirklich spannend, gut geschrieben und einfach packend.

Ich habe mich sehr schnell in das Buch hinein gefunden und war gefesselt von dieser Welt.

Vor dem Prolog steht noch dieser Satz geschrieben:

" Dieser Roman spielt in einer Zeit zwischen den Zeiten.
Eine Zeit zu Beginn des 19. Jahrhunderts, die es so nie gegeben hat: 
irgendwann zwischen den Veröffentlichungen der Märchen der Gebrüder Grimm und dem Tod Napoloens."

Und so fühlt sich dieses Buch auch an - wie zwischen den Zeiten. Irgendwie ist es ein Märchen und irgendwie auch nicht. Irgendwie spielt es in einer früheren Zeit und irgendwie auch nicht. 
Eigentlich ist das Buch an Rapunzel angelehnt, ok Theresias blonde lange Mähne und der Turm deuten darauf hin. Aber mich hat dieser Roman irgendwie mehr an Lessings "Emilia Galotti" erinnert. Der Aufbau der Geschichte, die Verhaltensweisen der Charaktere und auch dieses ewige lange Thema der Tugend und der Jungfräulichkeit. 

Man ist von Anfang an des Buches auf Theresias Seite. Auch wenn sie manchmal ein bisschen zu unerfahren und naiv ist, spiegelt das glaube ich ganz gut, die "damalige" Zeit wieder, die eines gut behüteten Mädchen, dass von der Welt einfach keine Ahnung hat. Sebastian ist ganz der edle Ritter, im Gegensatz zu seinem Bruder Ludwig. Eben Gut und Böse. Henriette, die Stiefmutter, hat dagegen ihre Höhen und Tiefen im Buch Die meiste Zeit über kann man sie nicht ausstehen und doch gibt es Lichtblicke, da kann man auch ihre Handlungen und Gedanken bis zu einem gewissen Grad nachvollziehen und man kann sich fragen, ob man nicht genauso handeln würde in solch einer Zeit und in genau solch einer Situation.

Was mir auch so besonders gefallen hat bei diesem Buch. Die Spannung blieb bis zum Ende, weil ich einfach keine Ahnung hatte wie es ausgeht. Bei einem Märchen wird ja alles immer gut und es heißt zum Schluss... "Und sie lebten glücklich und zufrieden bis ans Ende ihrer Tage" bzw. " Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute...". Allerdings sterben bei den großen Dramen, ja auch gern mal die Hauptpersonen den freiwilligen Tod. Nicht umsonst wird mehrmals im Buch auf Goethes Werther verwiesen. Und so bleibt es spannend bis zum Schluss was nun wirklich aus dem Liebespaar wird.

Und wenn ihr wissen wollt, wie die Geschichte für sie endet, dann müsst ihr das Buch selber lesen. ;p

Fazit:

Ein sehr schönes Buch, das einen an einen anderen Ort und zu einer anderen Zeit versetzt.
Absolut empfehlenswert!

Die anderen Bücher aus dieser Reihe stehen nun schon auf meiner Leseliste. :)


Wäre das Buch was für euch?

Eure Kali

Kommentare:

  1. Super Review. Ich wollte mich damals auch darauf bewerben, hatte aber zu dem Zeitpunkt schon ein Buch bekommen und nach dem ich die Review abgeschickt hatte, konnte man sich dafür nicht anmelden. Nun werde ich es mir aber kaufen.
    Liebe Grüße Tina

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    1. Danke. :)

      Da bin ich mal gespannt, wie dir das Buch gefallen wird. Kannst mir ja vielleicht dann sagen, wie es du es fandest, wenn du es gelesen hast. ;)

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